Arbeitsbelastung des Therapiehundes

Damit der Co-Therapeut keinen Schaden nimmt ...

Damit die Hunde auch Freude bei der „Arbeit“ erleben und gerne mit Menschen mit Handicaps umgehen, dürfen sie durch ihren Einsatz keinen Schaden erleiden. Zum Schutze der Tiere gibt es klare Vorgaben; allem voran liegt die strenge Einhaltung des Tierschutzes. Darin ist deutlich definiert, dass das Tier keine Schmerzen erleiden darf:

§1: „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf, dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“

Abgesehen davon muss bei jedem Einsatz das Ausdrucksverhalten des Hundes beobachtet werden. Zeigt der Hund zum Beispiel Anzeichen von Stress, muss er sich zurückziehen können und dürfen. Dieses natürliche Verhalten wird in der Ausbildung des Hundes als eine Art „anerzogener Ungehorsam“ gefördert, denn es verhindert, dass er durch seinen Einsatz als Co-Therapeut Schaden erleidet.

Hunde benötigen wie alle Lebewesen Erholungsphasen. Es ist darauf zu achten, dass nach jeder Sitzung eine Pause eingehalten wird, um eine Phase der Entspannung zu gewährleisten. Gruppeninterventionen sollten die Größe von sechs Klienten nicht überschreiten. Nach den anstrengenden Therapiesitzungen muss für das Therapiehunde-Team ein angemessenes und entspannendes Ausgleichsprogramm angeboten werden.

Tiergestützte Therapie