Einsatzmöglichkeiten der tiergestützten Therapie

Wirkungsfelder der tiergestützten Intervention

Die positiven Wirkungsfelder eines Therapiehundes haben eine wichtige Bedeutung in der tiergestützten Intervention. Denn der Hund ist nicht nur Begleiter des Menschen, sondern auch Kontaktstifter, Seelentröster und Eisbrecher. Diese Faktoren haben positive Einflüsse auf drei wichtige Wirkungsfelder:

  • psychisch
  • physisch
  • soziale Bereiche
Tiergestützte Therapieverfahren sind alternativmedizinische Behandlungsmethoden zur Gesunderhaltung und Heilung oder zumindest Linderung der Symptome bei neurologischen, psychiatrischen und gerontologischen, sowie psychosomatischen Erkrankungen und Einschränkungen. Sie helfen bei der Entwicklung oder bei der Wiederherstellung der geistigen, persönlichen und emotionalen Fähigkeiten. Gerade bei Kindern und Jugendlichen die schulmedizinisch das ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) haben, können Tiere wahre Wunder bewirken.

Der Kontakt und der Umgang mit dem Hund baut Stress ab und positive Gefühle auf. Die Tiere beruhigen unser vegetatives Nervensystem, was wiederum zur Senkung des Blutdruckes führt. Durch die aktiven Bewegungen zusammen mit dem Hund wird das Immunsystem gestärkt, die Lungen werden mehr durchlüftet, das Blut wird besser mit Sauerstoff versorgt und damit der Zellstoffwechsel optimiert. Die Beschäftigung mit dem Hund lenkt die Konzentration des Patienten von seinen Schmerzen und Unbefindlichkeiten ab. Dies hat den Vorteil, das Schmerzmittel und andere Medikamente stark reduziert werden können.

Tiergestützte Therapie

Wahrnehmung

Wir Menschen nehmen unsere Umwelt durch Sinnesreize wahr, von denen einige auf verschiedene Weise durch Hunde angesprochen werden:

  • über die Berührungen
  • über das Sehen
  • über das Riechen
Durch Übungen, die zusammen mit dem Hund ausgeführt werden, können genau diese Wahrnehmungskriterien angesprochen und somit wieder wachgerufen, unterstützt oder verstärkt werden. Diese Übungen können die Sprache betreffen, die Motorik ansprechen oder einfach nur gut für die Seele sein. Da die Konzentration und Aufmerksamkeit auf dem Hund liegt, wird der Mensch oft dazu motiviert, Dinge bewusst oder unbewusst zu tun.

Tiergestützte Therapie

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